Internationale Zusammenarbeit im Hochschulbereich
Arnold Pütz
Die Katholische Hochschule für Soziale Arbeit hat gemäß ihrer Grundordnung (§ 4 Abs. 3) die Aufgabe, die internationale, insbesondere die europäische Zusammenarbeit und Verständigung im Hochschulbereich zu fördern. In der Vergangenheit haben regelmäßig Auslandsstudienfahrten stattgefunden (1994: Rom; 1996: Amsterdam/Niederlande). Vorbereitung, Durchführung und Auswertung regelt die Praxisordnung (§16 - §18).
Die folgende zusammenfassende Bestandsaufnahme zeigt, dass sich die Katholische Hochschule Saarbrücken (KH Saarbrücken) seit der 80er Jahre systematisch und intensiv um den Aufbau und die Pflege internationaler Beziehungen bemüht.
Kibbuz Geva in Israel
Eine Vereinbarung zwischen der Katholischen Hochschule Saarbrücken und dem Kibbuz Geva in Israel führte dazu, dass jährlich 15 Studierende der Katholischen Hochschule Saarbrücken sich als Volontäre für einen Zeitraum von acht Wochen im Kibbuz Geva aufhalten konnten.
USA-Austauschprogramm
Ein Kooperationsabkommen zwischen der KH Saarbrücken, dem Muhlenberg College Allentown, PA, dem Stadtverband Saarbrücken, dem Probation-Department des Leigh-County, PA, dem Deutsch-Pennsylvanischen Freundeskreis Saarbrücken und seinem Partner in Allentown, PA, ermöglichte seit 1985 regelmäßige 2-3-wöchige Austauschprogramme von Dozentinnen/Dozenten, Studierenden und Praktikerinnen/ Praktikern.
Beteiligung der Katholischen Hochschule Saarbrücken an Hochschulkooperationsprojekten der Europäischen Gemeinschaften:
ERASMUS- und TEMPUS-Programme
Die Anbahnung und Realisierung der spezifizierten Hochschulkooperationen beruht auf langfristigen Überlegungen zur Entwicklung der Hochschulausbildung im sozialen Bereich in den beteiligten Ländern. Diese Hochschulkooperationen umfassen Aktivitäten verschiedener Art, insbesondere Studierenden- und Dozentinnen/Dozentenmobilität.
Im Rahmen des ERASMUS-Programms I (Koordination Namur) fanden in Zusammenarbeit mit den europäischen Hochschulpartnern Barcelona, Coimbra, Erfurt, Fribourg, Glasgow, Metz, Namur, Oslo und Saarbrücken folgende gemeinsame Intensiv-Wochen zu aktuellen Themen der Sozialen Arbeit statt:
Metz: 08.01. - 12.01.1990
Thema: Sozialpolitik in Europa (Informationsaustausch)
Glasgow:. 28.01. - 02.02.1991
Thema: Social Work in relation to the needs and problems of adolescents and young adults
European social work information exchange
Barcelona: 13.01. - 17.01.1992
Thema: Social Work, Margination and Minorities
Saarbrücken: 11.01. - 15.01.1993
Thema: Multicultural (intercultural) Society - A challenge for Social Work
Namur: 17.01. - 21.01.1994
Thema: Modification des practiques d' intervention du travail social en raison de la "crise" de l'Etat- Providence
Die Veränderungen in der Interventionspraxis der Sozialarbeit in Anbetracht der Krise des Wohlfahrtsstaates
Fribourg: 16.01. - 20.01.1995
Thema: Zukünftige sozialarbeiterische Interventionen. Veränderte sozialpolitische Rahmenbedingungen und Implikationen für das professionelle Anforderungsprofil
Oslo: 11.03. - 15.03.1996
Thema: Homeless People: The homeless and the social, economic, political context of each country
Coimbra: 13.01. - 17.01.1997
Thema: Les Politiques Int6gratives des Minorites etniques
Im Rahmen des ERASMUS-Programms II (Koordination Wien) kooperierten die Hochschulpartner Bielefeld, Graz, Nancy, Saarbrücken, Sligo, Toulouse, Trento, Wien und Zaragoza im Zeitraum 1994-1996.
Die Aufgabenstellung dieser Erasmus-Arbeitsgruppe: Entwicklung eines Curriculums für einen europäischen Studiengang EUROPÄISCHES SOZIALMANAGEMENT (ESM).
Arbeitstreffen der EAG:
Nancy (1994)
Wien (1994)
Trento (1995)
Wien (1995)
Saragoza (1996)
Toulouse (1996)
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