PRESSEMITTEILUNG

Herausgeber und verantwortlich:
Rektor der Katholischen Hochschule
für Soziale Arbeit Saarbrücken
Redaktion: Helga Schmidt-Bruni
Erscheinungsdatum: 20.06.2005




Katholische Hochschule für Soziale Arbeit: Keine Zulassung zum Wintersemester 2005/2006

An der Katholischen Hochschule für Soziale Arbeit (KHSA) in Saarbrücken werden nun definitiv keine Studierenden mehr zugelassen. Das Bistum Trier hat als Träger beschlossen, die Hochschule zum 31.12.2008 zu schließen. Mehr als 300 Anfragen nach einem Studienplatz mussten deshalb abschlägig beantwortet werden.

Noch völlig offen ist nach Einschätzung der Hochschulleitung, ob es zum Wintersemester 2006/2007 oder später ein Studienangebot Soziale Arbeit im Saarland geben wird. Sie bedauert, dass die Hoffnung vieler junger Menschen, insbesondere von Frauen und Männern mit Kindern, in Saarbrücken Soziale Arbeit/Sozialpädagogik studieren zu können, enttäuscht werden. "Es besteht allgemeine Übereinstimmung über die Notwendigkeit des Studienangebots und neuer Studienangebote, insbesondere für Erzieher/innen.

Die Hochschule hat beim jüngsten Hochschulranking bestens abgeschnitten. Ihre Reputation reicht weit über das Saarland hinaus", stellt der Rektor der Hochschule, Professor Filsinger, fest. Deshalb habe er kaum Verständnis, dafür, dass die Vorschläge der Hochschule bislang noch nicht aufgegriffen worden sind. "Zur Nachwuchssicherung, zur Bewältigung der drängenden Zukunftsaufgaben im Saarland und zur Bildung des Sozialen, ist ein Kompetenzzentrum für Lehre, angewandte Forschung und wissenschaftliche Weiterbildung, wie es die KHSA darstellt, unverzichtbar", erklärte der Rektor.

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