Kinderärztliche Beobachtungs- und Deutungspraxen
zum Vorkommen von Gewalt gegen Kinder
| Projektleitung: | Prof. Dr. Margareta Dörr | ||
| Mitarbeiterinnen: | Annette Kerfin, Dipl.-Soz.Arb./Soz.Päd. (FH) | ||
| Daniela Klein, Dipl.-Soz.Arb./Soz.Päd. (FH) | |||
| Katja Nachtrab, Dipl.-Soz.Arb./Soz.Päd. (FH) |
Gegenstand der Studie sind die expliziten und impliziten Wissensbestände (Deutungsmuster und Handlungspraxen) von niedergelassenen KinderärztInnen im Saarland zum Vorkommen von "Gewalt gegen Kinder". Rekonstruiert werden zum einen die in den Narrationen (die Experteninterviews wurden mit einem offenen Leitfaden erhoben) dargelegten spezifischen Arbeitsbögen, die die prozessualen Abläufe kinderärztlicher Behandlungspraxis - bei vermutetem oder wahrgenommenem Gewaltvorkommen gegen Kinder - konstituieren.
Zum anderen werden Erfahrungen und Vorstellungen über Bedarfe (einschließlich Widerstände) und Art und Weise einer verstärkten Kooperation/Vernetzung mit anderen Professionellen psychosozialer Praxis (im Problemhorizont ‚Gewalt gegen Kinder') entziffert mit dem Ziel einer Weiterentwicklung präventiver Hilfen zur Erziehung durch stärkere Kooperation und/oder interdisziplinärer Zusammenarbeit der unterschiedlichen Professionen.
oben