Bericht der Praxisamtsleiterin
(Berichtszeitraum ab 2000)
(Berichtszeitraum ab 2000)
1. Praxisstellen für Studierende der Praxissemester
Die Studierenden entscheiden während des vierten Semesters in Eigenverantwortung, in welcher Praxisstelle sie ihre beiden Praxissemester (20 Wochen bei einem öffentlichen und 20 Wochen bei einem freien Träger) absolvieren.
Bei einer Zahl von durchschnittlich 60 Studierenden im Hauptstudium existiert ein ausreichendes Angebot von anerkannten Praxisstellen, zur Zeit 185, aus denen sie den entsprechenden Arbeitsbereich auswählen können. Die Wahl orientiert sich meines Erachtens an folgenden Kriterien:
- bevorzugte Zielgruppen der Sozialen Arbeit
- im Hinblick auf ein eventuelles Arbeitsfeld nach dem Studium
- Kennenlernen unterschiedlicher Arbeitsfelder
- Wohnortnähe
- Zahlung einer Vergütung
- innovative Projekte
- flexiblere Handhabung von Arbeitszeiten
2. Anstellungsträger während der praktischen Studiensemester
(wurde in Bericht des Rektors für das WS 00/01 ausgewiesen)
Danach kann man sagen, dass alle Träger an der praktischen Studienphase beteiligt sind, wobei die kommunalen Stellen und die katholischen Träger besonderes Gewicht haben. Der DPWV steht an dritter Stelle, was dadurch zu erklären ist, dass er als Dachverband eine Vielzahl von Projekten, Vereinen, sozialen Initiativen als Mitglieder hat.
3. Praxisfelder in den Praktischen Studiensemestern ab WS 2000/01
WS 00/01 (insgesamt 51 Studierende)
- Jugendhilfe: 25 Studierende
- Gesundheitshilfe: 12 Studierende
- Sozialhilfe (einschl. Migranten): 8 Studierende
- Straffälligenhilfe: 3 Studierende
- GWA-Projekte 3 Studierende
SS 01 (insgesamt 51 Studierende)
- Jugendhilfe: 25 Studierende
- Gesundheitshilfe: 8 Studierende
- Sozialhilfe: 12 Studierende
- Straffälligenhilfe: 2 Studierende
- GWA-Projekte: 4 Studierende
WS 01/02 (insgesamt 60 Studierende)
- Jugendhilfe: 28 Studierende
- Gesundheitshilfe: 13 Studierende
- Sozialhilfe: 15 Studierende
- Straffälligenhilfe: --
- GWA-Projekte: 4 Studierende
SS 02
- Jugendhilfe: 25 Studierende
- Gesundheitshilfe: 17 Studierende
- Sozialhilfe: 10 Studierende
- Straffälligenhilfe: 2 Studierende
- GWA-Projekte: 6 Studierende
WS 02/03
- Jugendhilfe: 27 Studierende
- Gesundheitshilfe: 19 Studierende
- Sozialhilfe + Altenhilfe: (Frauenhaus, Migration): 7 Studierende
- Straffälligenhilfe: --
- GWA-Projekte: 2 Studierende
- Sonstige (Erwachsenenbildung): 3 Studierende
4. Studierende im Auslandspraktikum
Seit 1997 wurden von den Studierenden 15 Auslandspraktika abgeleistet. Davon waren sieben Studierende in unterschiedlichen sozialen Einrichtungen in den USA und zwei in Israel. In England, Irland, Schottland, Frankreich, Neuseeland und Brasilien absolvierten jeweils eine Studierende ihr Auslandspraktikum.
Vier Studierende wurden für ein Stipendium vorgeschlagen und erhielten eine Förderung durch die Konrad-Adenauer-Stiftung, Bonn, dem Cusanuswerk, Bonn und der Carl-Duisberg-Gesellschaft, Köln.
5. Praxisvorbereitende und praxisbegleitende Lehrveranstaltungen
5.1 Vorbereitung
Im dritten Semester finden zwei vorbereitende Veranstaltungen statt zu den Themen:
Rahmen, Zielsetzung, Vorbereitung.
Im vierten Semester folgen ein bis zwei Veranstaltungen zum Thema: Inhalt.
Darüber hinaus wird den Studierenden die Möglichkeit der Einzelberatung angeboten.
5.2 Supervision
In diesem WS nehmen 60 Studierende an der Lehrveranstaltung Supervision teil, so dass sechs Gruppen (zusätzlich mit Externen) zustande kamen. Die beauftragten Supervisoren/innen treffen sich während der beiden Praxissemester mindestens zweimal zur Zwischen- bzw. Endauswertung.
5.3 Theorie-Praxis-Seminar
Nach der Diskussion und Entscheidung in der Studienkommissionssitzung vom 15.1.03 wird diese Lehrveranstaltung, wie ursprünglich vorgesehen an Praxisfeldern orientiert, d.h. Studierende in gleichen oder ähnlichen Arbeitsfeldern werden Gruppen zugeordnet, und die begleitenden Professoren/innen orientieren sich an Praxisfeldern.
6. Praxisanleiter/innen-Werkstatt
Sowohl während des fünften als auch während des sechsten praktischen Studiensemesters findet eine Praxisanleiter/innen-Werkstatt statt. Die Zahl der Teilnehmer/innen beläuft sich auf 12 bis 17.
Inhalte:
- Lernziele der Studierenden
- Studieninhalte während der Theoriesemester
- Ausbildungspläne
- Beurteilung
- Auswertung des Lernprozesses
7. Teilnahme der Praxisanleiterin an Tagungen
- Teilnahme an Prüfungen bei IEES, Luxembourg, 12. Juni 2002
- Teilnahme an einer Tagung zum Thema "Frühkindliche Erziehung" an der Universität des Saarlandes 12.9.2002
- Jubiläumsverantstaltung "25 Jahre Gemeinwesenarbeit im Caritasverband für Saarbrücken und Umgebung e.V." am 29.Oktober 2002
- Gespräch mit Altbischof Dr. Herman Josef Spital zum Thema "Supervision" am 6.11.2002
- Teilnahme am Fachbereichstag Soziale Arbeit in Weingarten, 3. bis 5. Dez. 2002. Thema: "Konsequenzen aus Bachelor-/ Masterstudiengängen"
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